Einreichunterlagen

Wir möchten, dass Sie sich als Auftragsgeber ungestört Ihren Aufgaben widmen können. Daher gehört es selbstverständlich ebenso zu den Aufgaben von THERMO PROJEKT, alle Einreichunterlagen für die Erstellung Ihrer haustechnische Anlagen für Sie zusammenzustellen. Nachfolgend finden Sie eine Übersicht über die erforderlichen Inhalte.

Einreichunterlagen

Ansuchen (1-fach)

Mindestinhalt:

  1. Name, Anschrift und Telefonnummer des Konsenswerbers
  2. Standort des Betriebes
  3. Art der beabsichtigten gewerblichen Tätigkeit
  4. Kurzbeschreibung des Projektes mit Angabe der gesamten Fläche (Räume und Freiflächen) der Betriebsanlage sowie der gesamten elektrischen Anschlussleistung aller Maschinen und Geräte; Verweis auf Beilagen
  5. Ausdrückliches Genehmigungsansuchen

Eigentümerverzeichnis (1-fach)

Namen und Anschriften der Grundstückseigentümer und der Eigentümer der Nachbargrundstücke. Bei Wohnungseigentum Name und Anschrift des Verwalters.

Projekt (4-fach)

Beschreibungen und Pläne
Diese Unterlagen müssen folgende Informationen enthalten:

  • Genehmigungsumfang – Art des Betriebes, Gebäude, Räume, Freiflächen, Ausstattung der Anlage, Arbeitsverfahren, ... sind zu dokumentieren
  • Auswirkungen auf Nachbarn und Umwelt müssen erläutert werden. Dabei sind zu berücksichtigen:
    -> Gefahren für Personen und Sachwerte (zum Beispiel Brandgefahr)
    -> Emissionen (wie Lärm, Geruch, Abgase, Staub, Abfall, Abwasser)

Projektbestandteile:

Betriebsbeschreibung

  • Allgemeine Beschreibung der Gesamtanlage (Lage, Gebäude, Räume, Freiflächen, ...)
  • Beschreibung der betrieblichen Tätigkeit (Arbeitsverfahren, Produktionsabläufe, ...)

Pläne:

  • Lageplan
  • Grundrisspläne (Berücksichtigung ortsfester Maschinen und Anlagen – zum Beispiel Lüftungsanlagen)
  • Schnittdarstellungen

Technische Beschreibung von Maschinen und maschinellen Anlagen

  • Mechanische Lüftungsanlagen, Produktionsanlagen, ...
  • Maschinen- und Geräteliste
    Angabe von Leistungsdaten (elektrische Anschlussleistung, motorische Antriebsleistung)
  • Emissionserklärung
    Angaben über Lärm-, Geruchs-, Abgas-, Schadstoff-, Abwasseremissionen, ...
    Diese Informationen können auch in technischen Beschreibungen oder in der Betriebsbeschreibung enthalten sein.
  • Abfallwirtschaftskonzept
    Beschreibung der zu erwartenden Abfälle, deren Art und Menge sowie der betrieblichen Vorkehrungen zur Abfallvermeidung, -verwertung und -entsorgung.

Weitere Unterlagen nach Erfordernis im Einzelfall:

Zum Beispiel Detailpläne, Befunde, Berechnungen, Detailinformationen über den baulichen Schallschutz, Unterlagen über Brandschutzeinrichtungen (Brandlastberechnungen, Brandmeldeanlagen, Sprinkleranlage, erweiterte Löschhilfe, ...)

Bei Gastgewerbebetrieben ist im Antrag noch zusätzlich anzugeben:

  • Betriebsart
  • Vorhandensein eines Gastgartens unter Angabe, ob er ausschließlich der Verabreichung von Speisen und dem Ausschank zu dienen bestimmt ist
  • Gesamtzahl aller Verabreichungsplätze des Betriebes (sowohl in den Gasträumen als auch im Garten)
  • Angabe, ob im Betrieb Musik dargeboten werden soll
  • Zutreffendenfalls Beschreibung der Art der Musik (mechanisch oder live)
  • Angaben über die geplante maximale Lautstärke der Musik
  • Genaue Beschreibung der gesamten Musikanlage unter Bezeichnung der jeweiligen Erzeugerfirma, der Art, Zahl und Leistung in Watt der diversen Geräte unter gleichzeitiger Angabe ihrer Aufstellungs- beziehungsweise Montageplätze
  • Der Gastgarten und die darin vorgesehenen Verabreichungsplätze müssen im Plan eingezeichnet sein

Achtung:

Fehlende Unterlagen sind die häufigste Ursache für Verfahrensverzögerungen.
Vollständige Einreichunterlagen ermöglichen ein rasches Genehmigungsverfahren.

Sogar kleine Gewerbebetriebe – im innerstädtischen Bereich vor allem Gastgewerbebetriebe – sind oft Ursache für Beeinträchtigungen von Nachbarn durch Lärm oder Gerüche beziehungsweise Abluft. Auch für solche Betriebsanlagen ist es daher erforderlich, vollständige und besonders hinsichtlich Emissionen aussagekräftige Projekte auszuarbeiten.

Nur auf Basis vollständiger Einreichunterlagen kann eine Beurteilung erfolgen, ob negative Auswirkungen für Nachbarn vermieden werden und sicherheitstechnisch ausreichend vorgesorgt wird.